Bundeskanzler Friedrich Merz setzte seinen Antrittsbesuch in China mit der Besichtigung der Verbotenen Stadt in Peking fort, wo er im Gästebuch Deutschland und China Tempo, Kraft und Energie für Zusammenarbeit und Wachstum wünschte und ein Zitat von Friedrich Schiller anfügte. Anschließend reiste Merz nach Hangzhou, einer Hightech-Metropole mit 12,6 Millionen Einwohnern, um deutsche und chinesische Unternehmen wie Unitree Robotics und Siemens Energy zu besuchen. Zuvor hatte Merz Gespräche mit Chinas Ministerpräsident Li Qiang und Staatspräsident Xi Jinping geführt, bei denen beide Seiten den Willen zur Vertiefung ihrer Beziehungen bekräftigten und deutsch-chinesische Regierungskonsultationen für das Jahresende vereinbarten. Ein bedeutendes Ergebnis war die Ankündigung eines chinesischen Großauftrags für Airbus von bis zu 120 Maschinen, während Merz China aufforderte, Einfluss auf Russland zur Beendigung des Ukraine-Krieges zu nehmen.