Ziel 2031 ersatzlos gestrichen: Umweltministerium kippt offenbar Frist für Atommüllendlager-Entscheidung 04.03.2026

Das Bundesumweltministerium hat das ursprüngliche Zieljahr 2031 für die Entscheidung über den Standort eines Atommüllendlagers ersatzlos gestrichen, da es sich als unrealistisch erwiesen hat. Einem Referentenentwurf zufolge ist eine gesetzliche Frist nicht mit den Anforderungen des Auswahlverfahrens für den bestmöglichen Standort vereinbar. Diese Entscheidung steht im Kontrast zu den Ankündigungen von Umweltminister Carsten Schneider im November, der eine Beschleunigung des Verfahrens und Fortschritte ab 2027 angekündigt hatte. Bereits vor zwei Jahren deutete ein Gutachten an, dass die Standortsuche bis in die 2070er-Jahre andauern könnte, was das Ministerium zu Maßnahmen zur Beschleunigung veranlasste.

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