Zölle kosten BMW Milliarden: So sehr drücken Trump und die EU auf Gewinnmarge des Autobauers 13.03.2026

BMW stellt sich nach drei aufeinanderfolgenden Gewinnrückgängen auf ein weiteres herausforderndes Jahr ein, bedingt durch Zölle in den USA und der EU, eine anhaltende Krise auf dem chinesischen Automarkt und den Krieg im Iran. Der scheidende BMW-Chef Oliver Zipse prognostizierte für 2026 ein moderates Vorsteuergewinnminus von fünf bis knapp zehn Prozent, während der Umsatz 2025 um 6,3 Prozent auf 133,5 Milliarden Euro sank und der Vorsteuergewinn um 6,7 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro zurückging. Finanzchef Walter Mertl bezifferte den Einfluss der Zölle auf die Gewinnmarge im Autogeschäft auf 1,5 Prozentpunkte im Vorjahr, mit einer erwarteten Reduzierung um 1,25 Prozentpunkte im laufenden Jahr. Trotz dieser Herausforderungen plant BMW eine leicht erhöhte Dividende für 2025 und setzt auf neue Produkte, darunter den vollelektrischen iX3, um die strategische Gewinnmarge von acht bis zehn Prozent im Autogeschäft wieder zu erreichen.














