Zürich: Schutzsuchende Schwangere am Fraumünster abgewiesen 24.06.2026

Am vergangenen Freitag tobte ein heftiges Gewitter über Zürich, bei dem eine 16-Jährige durch einen herabfallenden Ast ums Leben kam. Ein Ehepaar suchte mit seiner hochschwangeren Frau am Seiteneingang des Fraumünsters Schutz, da die Wetterlage – mit starkem Wind, Hagel und herumfliegenden Gegenständen – lebensgefährlich war. Die Frau erlitt eine Panikattacke mit Atembeschwerden. Eine Mitarbeiterin erkannte zunächst die Notlage, doch eine andere Kollegin bestand darauf, das Paar wegzuweisen. Der zuständige Schichtleiter bestätigte telefonisch die Wegweisung. Als der Ehemann auf das gesundheitliche Risiko hinwies, drohte die Mitarbeiterin mit dem Beizug der Polizei. Zahlreiche Touristen, darunter eine spanische Familie und eine amerikanische Gruppe, wurden Zeugen des Vorfalls.














