Zu Ramadan: Stadt in Deutschland lässt erstmals Muezzin-Ruf ertönen – OB mit erster Reaktion 25.02.2026

In Göttingen hat erstmals der Muezzin-Ruf zum Fastenbrechen im Ramadan stattgefunden, ein Ereignis, das Oberbürgermeisterin Petra Broistedt als "bewegenden Augenblick" und "besonderen Moment für Göttingen" bezeichnete. Broistedt betonte, dass die Religionsfreiheit gemäß Artikel 4 des Grundgesetzes für alle Glaubensgemeinschaften gleichermaßen gelte und die Stadt sich zur sicht- und hörbaren Ausübung von Religion bekenne. Sie erklärte, dass die Behandlung aller Religionsgemeinschaften nach denselben rechtlichen Maßstäben erfolge und dies ein gelebter Rechtsstaat sei, der auf Dialog und Respekt setze. Ursprünglich als einmalige Aktion geplant, strebt die DITIB-Gemeinde nun eine monatliche Wiederholung an, wobei offene Fragen mit der Bevölkerung im Dialog geklärt werden sollen. Bisher seien nur wenige kritische Rückmeldungen eingegangen, während online überwiegend Unverständnis geäußert wurde.














