Zuger Strafgericht fällt Urteil im Fall Seevilla 12.06.2026

Das Zuger Strafgericht hat im umstrittenen Fall um den Verkauf von drei Grundstücken am Ägerisee ein Urteil gefällt. Drei der vier Angeklagten wurden wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Gehilfenschaft zu bedingten Strafen verurteilt. Dazu zählen der Bruder der Klägerin und der damalige Verwaltungsratspräsident der Familienholding, sowie ein Treuhänder. Freigesprochen wurde hingegen Grundstückskäufer und Sika-Erbe Urs Burkard, dem Geldwäscherei vorgeworfen wurde. Der Fall dreht sich um einen Erbstreit, bei dem 2017 ein Anwesen mit zwei Villen für 16 Millionen Franken an Burkard verkauft wurde. Die Schwester des Verkäufers wirft ihrem Bruder vor, den Verkauf unter Wert und gegen ihren Willen durchgesetzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sah eine Schädigung der Familienholding, während die Beschuldigten die Vorwürfe bestritten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, und eine parlamentarische Untersuchungskommission prüft zudem das Vorgehen der Behörden.















