„Zugänge, auf die wir uns verlassen können“: Reiche fordert von China sichere Lieferketten bei seltenen Erden 27.05.2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bei ihrem Besuch in Peking auf die Notwendigkeit verlässlicher Zugänge zu kritischen Rohstoffen und seltenen Erden gedrängt. Sie betonte die Abhängigkeit moderner Technologien von diesen Materialien und traf sich mit Chinas Handelsminister Wang Wentao sowie Zhou Haibing, Vizeminister der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, um Wege für sichere Lieferketten für deutsche Unternehmen zu erörtern. China hatte zuvor als Reaktion auf den Handelsstreit mit den USA Exportlizenzen für bestimmte seltene Erden und Magnete eingeführt, was die exportorientierte deutsche Wirtschaft, einschließlich europäischer Unternehmen, potenziell beeinträchtigt. Reiche unterstrich Deutschlands zweigleisige Interessen als Exportnation: Schutz vor unfairem Wettbewerb durch angemessene EU-Instrumente, aber auch die Aufrechterhaltung der Exportmöglichkeiten für deutsche Unternehmen, was einen ausgewogenen Ansatz in Brüssel erfordere.













