„Zum ersten Mal seit Jahrhunderten“: Papst-Vertrauter erlebt Jerusalem-Eklat – weltweite Aufregung folgt 30.03.2026

Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der Lateinische Patriarch von Jerusalem und höchste katholische Vertreter im Heiligen Land, wurde am Palmsonntag, dem 29. März, von der israelischen Polizei am Eingang der Grabeskirche in Jerusalem gestoppt. Dies geschah trotz seines Verzichts auf die traditionelle Palmsonntagsprozession und obwohl er privat unterwegs war. Das Lateinische Patriarchat bezeichnete den Vorfall als „schwerwiegenden Präzedenzfall“, da einem Kirchenvertreter zum ersten Mal seit Jahrhunderten der Zutritt verweigert worden sei. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begründete das Vorgehen mit Sicherheitsbedenken aufgrund von Raketenfragmenten, die Mitte März nahe der Grabeskirche einschlugen. Der Vorfall löste internationale Kritik von Staats- und Regierungschefs wie Giorgia Meloni und Emmanuel Macron aus. Netanjahu hat inzwischen uneingeschränkten Zugang zur Grabeskirche angeordnet.














