„Zum ersten Mal seit Jahrhunderten“: Polizei in Israel verbietet Lateinischem Patriarchen Zutritt zur Grabeskirche 29.03.2026

Die israelische Polizei hat den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, und den Kustos im Heiligen Land, Francesco Ielpo, am Palmsonntag am Betreten der Grabeskirche in Jerusalem gehindert, um die traditionelle Messe zu feiern. Dies wurde vom Patriarchat als eine „unangemessene und völlig unverhältnismäßige Maßnahme“ bezeichnet, die „zum ersten Mal seit Jahrhunderten“ vorkomme. Die italienische Regierung, vertreten durch Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Außenminister Antonio Tajani, äußerte deutliche Kritik und bestellte den israelischen Botschafter ein. Die Polizei begründete die Maßnahme mit Sicherheitsbedenken aufgrund des Iran-Kriegs und der schwierigen Erreichbarkeit der Altstadt für Rettungskräfte, während das Patriarchat betonte, dass die beiden Geistlichen sich an alle Beschränkungen gehalten hätten und privat unterwegs gewesen seien.













