Zwei Deutungen kursierenFrist gerissen: Warum Schwarz-Rot Bürger beim Heizungsgesetz im Unklaren lässt 05.02.2026

Die schwarz-rote Koalition hat die selbst gesetzte Frist Ende Januar 2026 zur Erarbeitung von Eckpunkten für die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), umgangssprachlich Heizungsgesetz genannt, verfehlt. Sowohl das Wirtschafts- als auch das Bauministerium bestätigen laufende Gespräche, ohne einen neuen Zeitplan zu nennen. Zwei Deutungen für die Verzögerung kursieren: Zum einen die Angst vor erneuten Koalitionsstreitigkeiten, ähnlich wie bei der Ampel-Regierung, und zum anderen die Annahme, dass die Verhandler sich nun ernsthaft und umfassender mit der Wärmewende beschäftigen, was zwar zu Verzögerungen führt, aber langfristig zu besseren Ergebnissen führen könnte. Inhaltliche Streitpunkte wie die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen und grundsätzliche politische Überlegungen zum Eingriff des Staates in das Leben der Bürger erschweren die Verhandlungen.















