Zwei Gerichte vor dem Aus? Bangen um Standorte 17.06.2026

In Niederösterreich gibt es Bedenken hinsichtlich möglicher Schließungen von zwei Bezirksgerichten im Rahmen von Sparplänen des Bundes. Die Bezirke Scheibbs und Gmünd sind besonders betroffen, da dort die Sorge wächst, dass ihre Gerichte geschlossen oder mit anderen Standorten zusammengelegt werden könnten. Das Justizministerium prüft derzeit die Zusammenführung kleinerer Gerichte, um modernere und effizientere Standorte zu schaffen und jährlich etwa drei Millionen Euro an Standortkosten einzusparen. Ziel sei es, den gewohnten Service für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten und die Arbeitsplätze in der Justiz nicht zu gefährden. Politische Parteien aus Niederösterreich, darunter ÖVP, FPÖ und SPÖ, lehnen die Pläne ab und setzen sich für den Erhalt aller 26 Bezirksgerichte ein.














